Willkommen an der IGS Salmtal
Die Integrierte Gesamtschule Salmtal (IGS Salmtal) ist eine moderne, integrative Schule in der idyllischen Region des rheinland-pfälzischen Salmtals. Mit rund 700 Schülern und Schülerinnen bietet sie Kindern und Jugendlichen ab der 5. Klasse ein Lernumfeld, das individuelle Begabungen, kulturelle Vielfalt und unterschiedliche Interessen respektiert und fördert. Die Schule versteht sich als lebendiger Ort der Zusammenarbeit, wo Schülerinnen und Schüler als aktive Mitgestalter des Schulalltags wahrgenommen werden, wie beispielsweise im Rahmen der aktuellen Bauwerksgestaltung durch die neuen Fünftklässler.
Gewässerexkursion der MSS 12
Am 7 Juli 2023 untersuchte die zwölfte Jahrgangsstufe der Integrierten Gesamtschule Salmtal bei strahlendem Wetter das nahe gelegene Fließgewässer Salm. Unter der Leitung der Leistungskurslehrer:innen Frau Schüller, Herr Bergmann und Herr Ruff erkundeten die Schüler:innen der Biologie- und Chemie-Leistungskurse das heimische Gewässer und erhielten dabei wertvolle Einblicke in die Natur und Umwelt. Ausgestattet mit Keschern, Becherlupen, Probegefäßen und Notizblöcken stürzten sich die Schüler:innen in die Untersuchungen.
Während der Exkursion entdeckten die Schüler:innen eine erstaunliche Artenvielfalt, darunter Fische, Amphibien, Insekten und verschiedene Pflanzenarten. So konnten im Unterricht gelernte Inhalte auf ein reales Ökosystem übertragen werden.
In dem für die Fließgewässerexkursion eingerichteten Schullabor konnten zudem chemische Parameter erhoben werden, um so ein vollständiges Urteil über den Zustand der Salm zu treffen. So konnten die Schüler:innen nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Erfahrungen erlangen.
Zum Abschluss einer erfolgreichen Exkursion wurde gemeinsam gegrillt und der Tag bei einem kalten Getränk ausklingen gelassen.




„Stein für Stein“: IGS Salmtal begrüßt 112 neue Fünftklässler
Mit Vorfreude und einem feierlichen Programm wurden die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler an der IGS Salmtal aufgenommen. Der Tag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, in dem das Thema „Brücken bauen“ im Mittelpunkt stand. Anschließend setzte sich die feierliche Stimmung in der Schule fort.
Unter dem Motto „Stein für Stein, Schritt für Schritt: Wir bauen unsere Brücke“ hieß die Schulleitung die Kinder herzlich willkommen. In der Ansprache wurde betont, dass jedes Kind im eigenen Tempo lernen darf und der persönliche Lernfortschritt zählt. Höhepunkte des Programms waren die abwechslungsreichen und gelungenen Beiträge der Sechstklässler, die den Neulingen mutig und kreativ den Einstieg erleichterten.
Symbolisch beschrifteten alle Kinder in den ersten zwei Wochen eigene „Steine“ mit ihren Namen. Daraus entsteht in den kommenden Tagen ein großes Kunstwerk auf dem Klassenflur, das die Gemeinschaft und den gemeinsamen Weg nachhaltig sichtbar macht.

Mehlwürmer auf der Suche nach ihrer Wohlfühltemperatur
Wie reagieren Mehlwürmer auf unterschiedliche Temperaturen? Dieser spannenden Frage ging der Biologie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 11 gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Rock nach.
Mithilfe einer sogenannten Temperaturorgel untersuchten wir das Temperaturverhalten der Tiere. Hierfür wurde ein länglicher Glasbehälter verwendet, dessen Unterseite mit einem Metallstab verbunden war. Da die beiden Enden des Stabes unterschiedlich stark erwärmt beziehungsweise gekühlt wurden, entstand im Behälter ein kontinuierliches Temperaturgefälle. Anschließend wurden mehrere Mehlwürmer vorsichtig in die Temperaturorgel gesetzt, um ihr Verhalten unter den verschiedenen Temperaturbedingungen zu beobachten.
Dank der markierten Bereiche auf dem Glas konnten die Bewegungen der Tiere genau dokumentiert und später ausgewertet werden. Dabei zeigte sich, dass die Mehlwürmer ihre Positionen immer wieder veränderten: Einige bewegten sich zunächst in kühlere Bereiche und kehrten anschließend wieder um, während andere zunächst wärmere Zonen bevorzugten und ihre Aufenthaltsorte im weiteren Verlauf anpassten. Die Beobachtungen machten deutlich, dass die Tiere aktiv auf ihre Umwelt reagieren und verschiedene Temperaturbereiche erkunden.
Ein besonderer Schwerpunkt lag während des gesamten Versuchs auf dem verantwortungsvollen Umgang mit den Versuchstieren. Die Mehlwürmer wurden sorgfältig behandelt, sodass die Beobachtungen möglichst schonend durchgeführt werden konnten und das Wohl der Tiere jederzeit im Mittelpunkt stand.
Das Experiment bot uns die Möglichkeit, biologische Zusammenhänge nicht nur theoretisch zu erarbeiten, sondern unmittelbar selbst zu beobachten und wissenschaftlich auszuwerten. So wurde anschaulich erfahrbar, wie Umweltfaktoren das Verhalten von Lebewesen beeinflussen können und welche Bedeutung sorgfältiges wissenschaftliches Arbeiten in der Biologie hat.
Der Versuch war für die gesamte Lerngruppe eine spannende und lehrreiche Erfahrung und vermittelte einen praxisnahen Einblick in biologisches Arbeiten.
Text: Kimia Dousti (Schülerin des Biologie-Leistungskurses)